Werner Herzog

Vom 21. bis 29. November 2022

Werner Herzog ist eine Ikone. Jedes Jahr wächst sein Ruhm. Viele Bilder seiner Filme sind heute Teil des kollektiven Gedächtnisses, um die Umstände seiner Produktionen ranken sich Mythen. Vor allem in Hollywood hat seine Person mittlerweile Kultstatus erlangt. Werner Herzog – Radical Dreamer zeichnet zum ersten Mal ein umfassendes Porträt eines der einflussreichsten Künstler unserer Zeit. Ergänzend zeigen wir die beiden Filme Fitzcarraldo und Die Höhle der vergessenen Träume.

Godard est mort, vive Godard!

Am 29. November 2022

Wir zeigen Godards berühmtesten Film À bout de souffle, der als Schlüsselwerk der Nouvelle Vague in die Filmgeschichte einging, als Auftakt zu einer umfassenden Retrospektive im Frühling 2023. Nathalie David, Künstlerin und Regisseurin, deren künstlerisches Schaffen von Godard stark geprägt wurde, wird in den Film und in Godards Werk einführen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle im Rahmen der Ausstellung »Atem«, von Brigitte Kölle und Sandra Pisot kuratiert.

Hallo! Hier spricht Edgar Wallace!

Große Retrospektive ab dem 30. November im Metropolis Kino Hamburg und B-Movie Kino auf St. Pauli. Wir zeigen die Rialto-Verfilmungen in der Chronologie ihrer Produktion von 1959 bis 1972. Mit Einführungen, Talks, Interviews, Wochenschauen, Filmbingo und Touren an Hamburger Drehorte. Im B-Movie gibt es ergänzend eine frühe Verfilmung des HEXER aus dem 1933, die Parodie DER WIXXER und KING KONG nach dem Original-Drehbuch von Edgar Wallace zu sehen.

Comedian Harmonists

Doku und Spielfilm über die deutsche "Boyband"

»Mein kleiner grüner Kaktus«, »Veronika, der Lenz ist da«, »Das ist die Liebe der Matrosen«, »Schöne Isabella von Kastilien«, »Wochenend und Sonnenschein«, »Irgendwo auf der Welt«. Wer kennt sie nicht, die Hits der Comedian Harmonists?! Wir beleuchten die erste international erfolgreiche deutsche »Boyband« der Musikgeschichte und ihre wechselhafte Geschichte zwischen fulminantem Aufstieg und politischer Verdammung mit einem dokumentarischen Porträt des Hamburger Chronisten Eberhard Fechner und einem Spielfilm des Münchner Regisseurs Joseph Vilsmaier.

Queer in the nineties

Filmreihe von November 2022 bis Februar 2023

Erst Mitte der 1980er Jahre begann das Kino wie selbstverständlich queere Geschichten in den unterschiedlichsten heiteren und dramatischen Genres zu erzählen. Nach unserer letztjährigen fabelhaften Auftaktreihe »Queer in the eighties« zur Erforschung des Queer Cinema in Epochen setzen wir unseren Streifzug durch die queere Filmgeschichte im Folgejahrzehnt fort. Klassiker, u.a. von Derek Jarman, Gus Van Sant, Monika Treut, Rosa von Praunheim und Jamie Babbit, ergänzt durch erhellende Einführungen, erwarten die Zuschauer:innen in der Reihe »Queer in the nineties« von November bis Februar 2023. — Eine Filmreihe in Zusammenarbeit mit der Queer Media Society in Kooperation mit der Aidshilfe Hamburg und dem Hamburg International Queer Film Festival.

Black Casting

Am 1.12. ganztägig ab 17 Uhr

Filmrollen für Farbige in Hollywood und Hamburg: Welche Rollen dürfen, welche müssen farbige Filmschauspieler:innen annehmen? Wir zeigen den Kultfilm Hollywood Shuffle, diskutieren die aktuelle Situation mit Bradley Iyamu, dem Leiter der Hamburger Schauspielagentur Black Universe, die farbige Schauspieler:innen vertritt, und zwei seiner Talente, Prince Kuhlmann (Borga) und Stephen Owusu Sekyere (Die Pfefferkörner) und beschließen den Tag mit dem Film T.H.U.G – True Hustler Under God, der mit einem Black Cast in Hamburg gedreht wurde.

Synchron-Special: Notorious

Am 7. Dezember ganztägig ab 15 Uhr

Drei Sprachfassungen und ein Filmgespräch zu Alfred Hitchcocks Klassiker aus dem Jahr 1946 mit Ingrid Bergman und Cary Grant. Zu Gast ist die Diplom-Übersetzerin und Synchronregisseurin Andrea Kirchhartz.

Blake Edwards

The Tamarind Seed (GB/US 1974)

Regisseur Blake Edwards drehte The Tamarind Seed in Starbesetzung auf Barbados und schrieb auch das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Evelyn Anthony. Edwards zeichnete für Klassiker wie Operation Petticoat, Breakfast at Tiffany’s, Victor/Victoria und die Pink-Panther-Filme verantwortlich. 2022 hätte Blake Edwards seinen 100. Geburtstag gefeiert. Wir würdigen den Regisseur anlässlich seines Todestags am 15. Dezember mit einem seiner weniger bekannten Werke. – Wir zeigen eine rare 35mm-Filmkopie!