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mi 30. mai

18:00  Metropolis Der Spaziergang
do 31. mai
17:00  Metropolis Die hässlichen Schwäne
19:00  Metropolis Es tut mir nicht weh
19:00  Blankeneser Der Klavierstimmer
19:45  Koralle Der Spaziergang
21:15  Metropolis Roter Himmel, schwarzer Schnee
fr 1. juni
17:00  Metropolis Der Spaziergang
19:00  Metropolis In der Rolle des Opfers
19:45  Koralle Der Klavierstimmer
20:00  Blankeneser Roter Himmel, schwarzer Schnee
sa 2. juni
19:45  Koralle Der Italiener
20:00  Blankeneser Pawlowscher Hund
20:00  Metropolis Der Klavierstimmer
so 3. juni
17:00  Metropolis Der Italiener
17:45  Blankeneser In der Rolle des Opfers
19:00  Metropolis Pawlowscher Hund
19:45  Koralle Die hässlichen Schwäne
mo 4. juni
17:00  Metropolis Die hässlichen Schwäne
19:00  Metropolis Gesicht der Erinnerung,
19:00  3 Filme von Julij Koltun

19:45  Koralle Es tut mir nicht weh
20:00  Blankeneser Der Italiener
21:15  Metropolis Roter Himmel, schwarzer Schnee
di 5. juni
19:30  Koralle Piter FM

und das Festival der St. Petersburger Klubs
30. mai 18h metropolis eröffnung mit gästen
31. mai 19:45h koralle
1. juni 17h metropolis

Regie: Alexej Utschitel. Russland 2003, 90 min., mit Irina Pegowa, Pawel Barschak, Jewgenij Tsyganow, Jewgenij Grischkowets

»Mir kam die Idee zu ›Der Spaziergang‹ am Silvester-abend in Prag«, erinnert sich Drehbuchautorin Dunya Smirnova. »Plötzlich wurde mir klar, wie ähnlich 22-jährige Deutsche, Franzosen, Italiener und Russen einander sind. Frei, gut gelaunt und schön verströmen sie das Bewusstsein, dass ihnen die Welt gehört.« Tatsächlich könnten Olja, Aljoscha und Petja auch durch Soho, entlang der Seine oder über die Piazza der Hamburger Schanze bummeln, ihren Tagträumen nachhängen und dabei ganz wie nebenbei der Liebe begegnen. Doch das Trio bummelt durch St. Petersburg, durch die Viertel mit alten schönen Häusern, an der Newa entlang, streitet, lacht, flirtet, hautnah begleitet von einer Digitalkamera, neunzig Minuten lang. Ein Spaziergang so flüchtig wie das Leben, mit unver-gesslichen Begegnungen, mit einmaligen Momenten von Glück, Schmerz und Leidenschaft.
»Wir wollten dem Publikum das neue Russland und junge Russen, junge St. Petersburger zeigen – ohne die üblichen Banalitäten des modernden Kinos wie Blut, Gewehrschüsse, übertriebene Brutalität«, sagt Regisseur Alexej Utschitel. »Das neue Russland, hier und jetzt.«