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mi 30. mai

18:00  Metropolis Der Spaziergang
do 31. mai
17:00  Metropolis Die hässlichen Schwäne
19:00  Metropolis Es tut mir nicht weh
19:00  Blankeneser Der Klavierstimmer
19:45  Koralle Der Spaziergang
21:15  Metropolis Roter Himmel, schwarzer Schnee
fr 1. juni
17:00  Metropolis Der Spaziergang
19:00  Metropolis In der Rolle des Opfers
19:45  Koralle Der Klavierstimmer
20:00  Blankeneser Roter Himmel, schwarzer Schnee
sa 2. juni
19:45  Koralle Der Italiener
20:00  Blankeneser Pawlowscher Hund
20:00  Metropolis Der Klavierstimmer
so 3. juni
17:00  Metropolis Der Italiener
17:45  Blankeneser In der Rolle des Opfers
19:00  Metropolis Pawlowscher Hund
19:45  Koralle Die hässlichen Schwäne
mo 4. juni
17:00  Metropolis Die hässlichen Schwäne
19:00  Metropolis Gesicht der Erinnerung,
19:00  3 Filme von Julij Koltun

19:45  Koralle Es tut mir nicht weh
20:00  Blankeneser Der Italiener
21:15  Metropolis Roter Himmel, schwarzer Schnee
di 5. juni
19:30  Koralle Piter FM

und das Festival der St. Petersburger Klubs
31. mai 19h blankeneser
1. juni 19:45h koralle
2. juni 20h metropolis

Regie: Kira Muratowa, Ukraine/Russland 2005, 154 min., mit Renata Litwinowa, Nina Ruslanowa, Alla Demidowa, Georgij Deliew


Andrej ist Klavierstimmer, er lebt in einem Turmzimmer und hat eine ebenso exaltierte wie anspruchsvolle Geliebte. Kein Wunder also, dass der junge Mann danach trachtet, zu etwas mehr Wohlstand zu gelangen. Nun verschafft ihm sein Beruf ja die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Häuser mehr oder weniger betuchter Kunden aufzusuchen und Studien in Stil und Ausstattung zu betreiben. Eines Tages wird er zu Anna Sergejewna gerufen. Die alte Dame lebt in einem weitläufigen Domizil mit ihrem Schoßhündchen Mikki und wird von Ljuba betreut, einer üppigen Krankenschwester, der sie in Freundschaft verbunden ist. Als Andrej das Haus betritt, sind die beiden Frauen bald von ihm hingerissen,
zumal der Charmeur so nett zu erzählen und obendrein noch gepflegt zu musizieren weiß. Letzten Endes beraubt
er sie. Die betagten Träumerinnen vergeben aber dem Dieb seine Freveltat – für seinen Charme und die Aufmerksamkeit ihnen gegenüber…
Der in Schwarzweiß gedrehte Film nach Erzählungen von Arkadij Koschko gibt seinen Figuren viel Raum und Zeit zur Entfaltung, und die in einem fast entspannten Grundton erzählte Geschichte, die um die ewigen bürgerlichen Themen Geld, Liebe und Einsamkeit kreist, wirkt bisweilen wie ein Tschechowsches Familiendrama, aber zur zeitgenössischen Farce gewendet. Ein Meister-werk der Grande Dame des russischen Autorenfilms.