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mi 30. mai

18:00  Metropolis Der Spaziergang
do 31. mai
17:00  Metropolis Die hässlichen Schwäne
19:00  Metropolis Es tut mir nicht weh
19:00  Blankeneser Der Klavierstimmer
19:45  Koralle Der Spaziergang
21:15  Metropolis Roter Himmel, schwarzer Schnee
fr 1. juni
17:00  Metropolis Der Spaziergang
19:00  Metropolis In der Rolle des Opfers
19:45  Koralle Der Klavierstimmer
20:00  Blankeneser Roter Himmel, schwarzer Schnee
sa 2. juni
19:45  Koralle Der Italiener
20:00  Blankeneser Pawlowscher Hund
20:00  Metropolis Der Klavierstimmer
so 3. juni
17:00  Metropolis Der Italiener
17:45  Blankeneser In der Rolle des Opfers
19:00  Metropolis Pawlowscher Hund
19:45  Koralle Die hässlichen Schwäne
mo 4. juni
17:00  Metropolis Die hässlichen Schwäne
19:00  Metropolis Gesicht der Erinnerung,
19:00  3 Filme von Julij Koltun

19:45  Koralle Es tut mir nicht weh
20:00  Blankeneser Der Italiener
21:15  Metropolis Roter Himmel, schwarzer Schnee
di 5. juni
19:30  Koralle Piter FM

und das Festival der St. Petersburger Klubs
31. mai 17h metropolis
3. juni 19:45h koralle
gast: konstantin lopuschanskij
4. juni 17h metropolis
gast: konstantin lopuschanskij

Regie: Konstantin Lopuschanskij, Russland 2006, 105 min., mit Grigorij Gladkij, Leonid Mosgowoj, Alexej Kortnevs

Der neue Film des St. Petersburger Apokalyptikers Konstantin Lopuschanskij, der seinerzeit Regieassistent bei Tarkowskij war, ist eine Hommage an seinen Lehrer
und basiert, wie Tarkowskijs »Stalker« auch, auf einer Erzählung der berühmten sowjetischen Phantasten-Brüder Arkadij und Boris Strugatzkij. Die Handlung spielt
in einer Phantomstadt, die ein Internat für begabte Kinder beherbergt. Ihre Lehrer sind merkwürdige mutierte, außerirdisch anmutende Wesen. In der Stadt vollzieht sich ein unerklärlicher Klimawandel, der sintflutartige Erscheinungen zur Folge hat. Zahlreiche Ausschüsse versuchen vergeblich, dieses Phänomen zu ergründen. Unter den Kindern befindet sich die Tochter des Schriftstellers Banew, der beschließt, seine eigene Untersuchung zu starten. Dabei geht es ihm nicht nur um das Schicksal seiner Tochter und anderer Kinder, sondern auch um die Form der Zukunft, die die Menschheit für sich wählen soll.
Das Buch der Gebrüder Strugatzkij, geschrieben am Ende der 60er-Jahre, war lange verboten und wurde erst während der Perestroika veröffentlicht. Seine Thematik und Ideen erscheinen heute aktueller denn je.
Der Film bekam unter anderem prominente Unter-stützung in Gestalt des ehemaligen sowjetischen Staatsoberhaupts Michail Gorbatschow und seiner Stiftung.